Im Grunde braucht es für das Taekwon-Do Training nicht viel. Taekwon-Do kann in nahezu jedem Alter ausgeführt und an jedem Ort praktiziert werden. Es kann alleine oder in großen Gruppen mit mehreren 100 Gleichgesinnten durchgeführt werden. Ich bleibe zeitlich flexibel und muss mir nicht jedes Jahr neue Trainingsbekleidung zulegen. Lediglich für das Training in der Schule ist es notwendig, sich gewissen Regeln anzupassen.

Eindrücke aus dem TrainingWelches Alter?

Taekwon-Do ist für nahezu jedes Alter geeignet. Nach unten sollte eine gewisse Grenze getroffen werden, da Kinder eine körperliche und geistige Reife mitbringen müssen. Im hohen Alter kann Taekwon-Do Körper und Geist fit und vital halten. Auch für den Start gibt es keine Altersbeschränkung, da jeder individuell behandelt wird.

An welchem Ort?

Ob ich Taekwon-Do zu Hause im Wohnzimmer, draußen auf einer Wiese, an einem besonders schönen oder spirituellen Ort oder in einer Kampfkunstschule übe, ist letztlich egal. Wichtig ist, dass Taekwon-Do in den Tagesablauf eingefügt wird und wie Essen oder Arbeiten zu einem festen Bestandteil im Alltag wird.

Wie viele Personen?

Mit 100 anderen Kampfkunstbegeisterten auf einem Lehrgang, mit 20 gemeinsam in der Taekwon-Do-Schule, zu zweit auf einer Wiese oder alleine zu Hause, es ist egal mit wem zusammen trainiert wird. Jeder kann die Form wählen, die ihn am meisten anspricht und inspiriert. Es ist jedoch notwendig, sich von jemandem verbessern zu lassen.

Wie hoch ist der Zeitaufwand?

Ich kann mir jeden Morgen nach dem Aufstehen meine 15 Minuten für Basisübungen und Stretching reservieren. Ich kann mir regelmäßig die Zeit nehmen, in die Schule zum Training zu gehen. Ich kann mir eine längere Pause gönnen. Jeder kann sich seine Trainingsintensität so wählen, wie es den eigenen Ambitionen entspricht.

Welche Bekleidung?

Im Grunde reicht eine Trainingshose und ein T-Shirt und ich brauche nicht mit der neuesten Mode gehen, um Taekwon-Do trainieren zu können. Lediglich im Unterricht in der Schule ist es notwendig, einen weißen Dobok (spezieller Budo-Trainingsanzug) zu tragen, damit alle gleichgestellt sind und keiner eine Sonderstellung einfordern kann.