Was ist Traditionelles Taekwon-Do

ImpressionenTaekwon-Do ist eine waffenlose Selbstverteidigung aus Korea. "Nur eine von vielen Kampfsportarten ohne Zukunft" denken Sie?

Dazu eine kleine Geschichte aus dem Fernen Osten:
"Jemand stand auf einem Berg und sah zum ersten Mal in seinem Leben das Meer. »Wie schön es ist! Welch großartiger Anblick!« sagte er fast atemlos. Sein Freund antwortete ihm: »Und dabei siehst du doch nur die Oberfläche! Weder hörst du es, noch kannst du es schmecken oder fühlen. Schaue dir die Vielfalt an Leben an, die es hervorbringt.« "

Oberflächlich betrachtet scheint Taekwon-Do nur eine Kampfsportart zu sein, aber es ist mehr als nur das.
Es ist eine Philosophie, Eine Lebensweise.

Der Taekwon-Do Weg

Ein Meister ist wie ein Vater: Er will nur das Beste für seinen Schüler. Ein Meister ist auch wie eine Mutter: Er will, dass sein Schüler behutsam heranwächst, ohne dass ihm Schaden zugefügt wird. Ein Meister ist auch wie ein Lehrer: Er will, dass sein Schüler sein Wissen aufnimmt, um mindestens genauso gut zu werden, wie er es ist. Ein Meister ist auch wie ein guter Freund: Er ist immer für seinen Schüler da, hört ihm zu und berät ihn mit seiner Erfahrung und der Philosophie des Taekwon-Do.

Woher kommt Taekwon-Do?

Die Ursprünge des Taekwon-Do können mehr als 2000 Jahre zurückverfolgt werden. Entstanden aus der Notwendigkeit, sich gegen benachbarte Königreiche verteidigen zu können, wurde in einem der Königreiche des damaligen Koreas eine Methode entwickelt, um das Volk körperlich und geistig widerstandsfähiger zu machen. Daraus entwickelte sich über die Jahrtausende eine Kampfkunst und schließlich das heute weltweit bekannte Taekwon-Do.

Meister Kwon, Jae-Hwa

Großmeister Kwon, Jae-Hwa„Dem Taekwon-Do liegt zusammengefasst, die Überlegung zugrunde, dass in umfassender Anwendung und vollkommener Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten, Körper und Gedanken einer sich bis zur letzten Vervollkommnung erstreckenden Schulung zu unterwerfen sind. Diese wird es dem Geist immer mehr ermöglichen, auf seine Instrumente bewusst Einfluss zu nehmen.
Die Einbeziehung des Körpers durch Taekwon-Do in den Vorgang der geistigen Entwicklung ermöglicht es, bei Übungen innere Vorgänge zu transportieren. Die geistige Tragweite der Übung liegt in der Möglichkeit eines praktischen Weges zur körperlichen und damit verbundenen geistigen Erneuerung des Menschen. Das primäre Ziel des Taekwon-Do ist zu bauen, nicht zu zerstören. Es hilft dem Schüler sich physisch, psychisch und seelisch zu einem ausgeglichenen Menschen zu entwickeln.
Jede Einseitigkeit wird vermieden, Beherrschung der Gedanken, Konzentration, Ausdauer, Überwindung und Abwehr von Angst und Müdigkeit gehören zu der Schulung des Körpers und des Geistes: Doch bleiben Worte nur Annäherungen. Wer wissen will, muss erfahren.
- Großmeister Kwon Jae-Hwa -