Studie zur Förderung des Knochenbaus bei Kindern durch Sport

In einem Beitrag der IDEFICS-Studie (Identifikation und Prävention von ernährungs- und lebensstilbedingten Gesundheitsfaktoren bei Kleinkindern und Kindern) im Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity (2015, 12:112) wurde kürzlich ein positiver Zusammenhang zwischen regelmäßiger Bewegung und einem starken Knochenbau bei Kindern (und damit auch präventiv bis ins hohe Alter) bewiesen.

In der IDEFICS-Studie wurden im Zeitraum von 2006 bis 2012 europaweit soziale und lebensstilbedingte Einflussfaktoren bei Kindern im Alter von 2 bis 10 Jahren untersucht. Erforscht wurden die Ursachen von Übergewicht, den damit verbundenen Erkrankungen und welche Implikationen dies auf neue Leitbilder für eine gesündere Ernährung und eine bessere körperliche Fitness der Kinder hat. Es wurden 1512 Vorschul- (2- < 6 Jahre) und 2953 Schulkinder (6–10 Jahre) untersucht. Mit Hilfe eines Ultraschallgeräts wurde die Knochendichte der Kinder und Jugendlichen festgestellt. Zugleich wurde ein Bewegungsprofil erstellt.

Eines der Ergebnisse zeigt, dass die Knochenfestigkeit um bis zu zwei Prozent höher liegt, wenn nur 10 Minuten mehr Aktivität pro Tag durchgeführt wird. Bei Kindern, die hingegen mehr saßen, zeigte sich eine geringere Knochenfestigkeit. Ein besonders starker positiver Effekt auf die Knochendichte wurde bei Sportarten, in denen vermehrt gesprungen wird, nachgewiesen, was auf eine erhöhte mechanische Belastung zurückgeführt wurde.

Stimmen aus der Studie (Quelle):

Prof. Dr. Wolfgang Ahrens, stellvertretender Direktor am BIPS und Mitautor der Studie: „Die Grundlage für eine gute Knochengesundheit wird im Kindesalter gelegt und dabei ist Bewegung elementar. Eine moderate bis intensive sowie gewichtsbelastende körperliche Aktivität beschleunigt die Knochenaufbauprozesse, stärkt die Knochenfestigkeit und senkt somit das Risiko von Knochenbrüchen.“

Dr. Diana Herrmann, Erstautorin der Studie: „Eine hohe Knochenfestigkeit im Kindesalter gilt als ein wichtiger Schutzfaktor gegen Knochenbrüche oder Osteoporose im Erwachsenenalter. Somit ist es wichtig, Kinder so früh wie möglich für Bewegung zu begeistern – denn im Erwachsenenalter kann keine neue Knochenmasse mehr aufgebaut, sondern nur der altersbedingte Knochenabbau verzögert werden.“

Das traditionelle Taekwon-Do besticht durch eine hohe Vielfältigkeit verschiedenster Bewegungen, welche alle Gelenke, Muskelgruppen und Knochen gleichermaßen belastet. Es werden viele Sprünge, Kräftigungsübungen und Dehnübungen durchgeführt und damit nicht nur die allgemeine Fitness aufgebaut. Somit ist naheliegend, dass die Ergebnisse der Studie ebenso auch durch das regelmäßige Training im traditionellen Taekwon-Do zu erwarten sind.

Der Beitrag kann online unter http://www.ijbnpa.org/content/12/1/112/abstract oder hier heruntergeladen werden:

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Die Atmung Beliebt
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Hintergrundinformationen zur richtigen Atmung im Training und bei der Ausführung von Bewegungen.

Datum 2015-11-27 Sprache  Deutsch Dateigröße 38.18 KB Download 407 Download

Newsletter 11.2015


Header Newsletter Taekwon-Do

 

Taekwon-Do Newsletter 11/2015


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Elterm,
wir möchten Euch mit diesem Newsletter zukünftig über Termine, Informationen und sonstige Themen auf dem Laufenden halten. Er wird nicht regelmäßig verschickt, sonden Ihr erhaltet Ihn immer dann, wenn es etwas zu berichten gibt oder wenn wir Ihnen wichtige Informationen zukommen lassen möchten. Wenn Ihr diese Informationen nicht wünschen, könnt Ihr euch unten vom Newsletter abmelden.

Mit einem lauten Kihap,
Euer Björn Pospiech

 

Weihnachtsmann in der GrätscheGemeinsammer Jahresabschluss


Wir möchten alle zu einem gemeinsamen Jahresabschluss am Dienstag, den 22.12.2015 in das Taekwon-Do Center Heidelberg einladen. Ab 18:30 Uhr erwartet uns ein gemeinsames Training. Anschließend werden wir essen gehen.

 

 Inhalte

  1. Gemeinsame Jahresabschlussfeier
  2. Unterricht während den Feiertagen und dem Jahreswechsel
  3. Neue Räume feierlich eingeweiht
  4. Ein neuer Raum entsteht
  5. Ab sofort unter neuem Logo

 

Hier könnt Ihr in einsehen: http://newsletter.tkd-hd.de/m/10047956/

 

Feierliche Eröffnung unserer neuen Räume am 14.11.2015

Bretter zerschlagen und Steine zertrümmern – normalerweise sind das keine klassischen Aktivitäten für eine Einweihungsfeier. Anders aber im traditionellen Kampfsport: Bei der Eröffnung des neuen Taekwon-Do Centers in Heidelberg-Handschuhsheim standen spektakuläre Vorführungen und Bruchtests auf dem Programm.

 

Rund 100 Taekwon-Do-Aktive, darunter 14 Schulleiter aus ganz Deutschland und der Schweiz, waren am Samstag, 14. November 2015, in die Zeppelinstraße gekommen, um der Eröffnung des neuen „Dojang“ (Trainingsraum) beizuwohnen. Schulleiter Dr. Björn Pospiech und seine Schülerinnen und Schüler haben ihr neues Center von Juli bis September in Eigenregie renoviert. Zuvor hatte das Taekwon-Do Center 15 Jahre lang am Czernyring seinen Sitz. „Nach einer so langen Zeit brauchten wir eine räumliche Veränderung, um uns weiterentwickeln zu können“, sagt Dr. Björn Pospiech, Träger des 4. Dan: „Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unsere alten Räume. Wir haben darin viel geschwitzt und philosophiert, oft war es sehr anstrengend, aber auch entspannend. Jetzt wollen wir unser neues Taekwon-Do Center genauso mit Leben füllen – als Bewegungs- und Begegnungsraum für viele Schülerinnen und Schüler.

Viel Bewegung und Begegnung gab es auch bei der offiziellen Eröffnungsfeier. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Paris leitete Mehdi Zogaj, 6 Dan aus Lauf, ein schweißtreibendes Training. Es folgten die rasanten Vorführungen der Heidelberger und ihrer Gäste. Zum Auftakt demonstrierten alle Heidelberger Schülerinnen und Schüler gemeinsam ihr Können, vom Weißgurt bis hinauf zum Schwarzgurt. Anschließend präsentierte Schulleiter Pospiech eine Hyong (traditionelle Bewegungsform) und diverse Bruchtests, bei denen Bretter und Backsteine zerschmettert wurden. Dann folgten die Vorführung der Gäste: Die Großmeister, Meister und deren Schüler hatten spektakuläre Vorführungen vorbereitet, darunter Bruchtest mit verbundenen Augen, mit Sprung über mehrere Personen oder 180 Grad über dem Kopf – koreanische Kampfkunst auf höchstem Niveau. Zum Abschluss gab es noch eine weitere Trainingseinheit mit Sabine Meindl (6. Dan) aus Dachau.

„Bei diesen Vorführungen bekommt man direkt Gänsehaut“, sagte Gert Bartmann, Leiter des städtischen Amtes für Sport und Gesundheitsförderung. Gemeinsam mit den anwesenden Heidelberger Stadträten Monika Gonser und Alfred Jakob gratulierte er dem Taekwon-Do Center herzlich zu den neuen Räumlichkeiten. Der Orthopäde und Taekwon-Do-Trainer Ralf Aman (6. Dan) aus Kulmbach ergänzte: „Mit Taekwon-Do-Training kann man Dysbalancen im Körper vermeiden; auch Verletzungen sind sehr selten. Deshalb kann man Taekwon-Do bis ins hohe Alter trainieren.“

Bilder der Veranstaltung:

  • 1-Schritt-Kampf BP
  • Bruchtest BP1
  • Bruchtest BP2
  • Bruchtest Giada
  • Familienhyong
  • Freikampf Peter+Max
  • Gruppenfoto Schulleiter
  • Gruppenfoto
  • Gäste
  • Hyong BP

 

Taekwon-Do Center Heidelberg

Das Taekwon-Do Center wurde am 22. September 2000 von Gerd Göres am Czernyring eröffnet. Am 1. Januar 2007 übernahm Dr. Björn Pospiech die Leitung der Schule. Er ist Träger des 4. Dan und direkter Schüler des legendären Meisters Kwon, Jae-Hwa, der 1965 das Taekwon-Do nach Deutschland und Europa brachte. Dr. Björn Pospiech legt Wert auf einen ganzheitlichen Trainingsansatz: Im Zentrum steht für ihn die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in Sachen Persönlichkeit und Gesundheit. „Die Erfahrung meine Schüler verantwortungsbewusst auf ihrem Lebensweg zu begleiten und ihnen den Weg des Taekwon-Do näher zu bringen, hat mich zu einem anderen Menschen gemacht“, sagt Pospiech. Im Taekwon-Do Center Heidelberg können Kinder, Jugendliche und Erwachsene die traditionelle koreanische Kampfkunst Taekwon-Do nach dem System des Großmeisters Kwon, Jae-Hwa erlernen.

15 Jahre Taekwon-Do Center Heidelberg

Heute vor 15 Jahren wurde  das Taekwon-Do Center Heidelberg von Herrn Gerd Göres eröffnet. Seitdem war die Schule ein Bewegungs- und Begegnungsraum für viele Schüler. Es wurde viel geschwitzt und philosophiert,  oft war es sehr anstrengend, aber auch entspannend; wir hatten gute und schwierigere Zeiten.

Weiterlesen unter: https://kampfkunstphilosophie.wordpress.com/2015/09/22/15-jahre-taekwon-do-center-heidelberg/

Intensivwochenende in Thalfang

Im Zeitraum vom 9. bis 13. September 2015 trafen sich 30 Schülerinnen und Schüler der Taekwon-Do Schulen aus Heidelberg und Garmisch-Partenkirchen um ein verlängertes Wochenende gemeinsam zu Trainieren.

Täglichen wurden mehrere intensive Trainingseinheiten durchgeführt, welche abwechselnd von den Schulleitern Gülabi Erkoc (GAP) und Dr. Björn Pospiech (HD) gehalten wurden. Dabei ging es um Themen wie die verbesserung der Technik, erhöhung der Kraftumsetzung, aufbau von Fittnes und Kraft und die Mentale Stärkung.

Damit sich die Schülerinnen und Schüler besser kennenlernen konnten, bot sich neben den Trainingseinheiten ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten an (Schwimmen, Minigolf, Ausflüge), was durch ein gemeinsames Kochen und Essen mit Spetzialitäten aus der Heimat und Asien am Abend abgerundet wurde.

Den Abschluss bildeten dann Prüfungen für ein paar Heidelberger Schulerinnen und Schüler, bei denen Dr. Pospiech von Herrn Erkoc unterstützt wurde. Wir gratulieren herzlich Nadja (1. Kup), Miriam (1. Teil zum 3. Kup), Louis (3. Kup), Tim (4. Kup) und Martin (4. Kup).

Hier ein paar erste Eindrücke (weitere folgen demnächst, sobald ich die 3,5T Bilder durchgesehen habe)):

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